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BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 16:40
  

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Registriert: Do 17. Jun 2010, 19:39
Beiträge: 69
Hallo lieber bvmd'ler und Gesundheitspolitik-Interessierte,

vom 23. bis 25. März (Freitag bis Sonntag) wird in Münster (Westf) das AG-Wochenende der AG Gesundheitspolitik statt finden.
Neben vielen spannenden inhaltlichen Debatten und Diskussionen wird auch der soziale Apsekt und Spaß nicht zu kurz kommen.

Einen Link zur Anmeldung findet ihr unter:
https://docs.google.com/spreadsheet/vie ... VTdIdlE6MQ


Inhaltlich wollen wir uns mit zwei Themenkomplexen beschäftigen:

Der erste und größte Themenkomplex wird sich der Weiterentwicklung des Arztberufes, vor allem in Bezug auf andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen widmen.
Insbesondere die zunehmende Akademisierung der Gesundheitsberufe, die Veränderung der jeweiligen Aufgabenbereiche (teilweise unter dem Druck des Ärztemangels) und die sinnvolle Gestaltung der Arbeitsbedingungen in Krankenhaus und Praxis in diesem Hinblick werden Themen sein. Auch mit der viel diskutierten Streitfrage "Delegation vs. Substitution" ärztlicher Aufgaben werden wir uns beschäftigen; also mit der Frage, ob es Aufgabenkomplexe gibt, die vielleicht komplett aus der Zuständigkeit des Arztes an andere Berufsgruppen übertragen werden können.
Gleichzeitig steigt der Druck von Seiten der EU mit dem EQR (Europäischen Qualitätsrahmen), der vorsieht, dass der Zugang zu vielen Gesundheitsberufen nur mit Abitur möglich sein soll.

Der Wissenschaftsrat wird sein Votum zu diesem Thema noch in diesem Jahr vorlegen und auch die Ärztekammern laufen sich schon mit Stellungnahmen heiß. Darüber hinaus gibt es dazu richtungsweisende Beschlüsse der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen (Gemeinsamer Bundesausschuss). Das Thema ist also hochaktuell und sehr gefragt.
Ziel ist also eine Studierenden-Position für die nächste Mitgliederversammlung in Lübeck zu erarbeiten, um die Meinung der zukünftigen Ärzte hier zu vertreten.

Der zweite, kleinere Themenkomplex soll als Vorbereitung auf die in den nächsten Monaten und Jahren immer prominenter werdende Diskussion zur zukünftigen Finanzierung unseres Gesundheitssystems dienen.
Spätestens mit der nächsten Regierung wird von fast allen Akteuren im Gesundheitswesen mit einer fundamentalen Veränderung in der Struktur unserers Krankenversicherungssystems im Bezug auf PKV, GKV und Bürgerversicherung gerechnet. Auch auf dem nächsten Ärztetag in Nürnberg wird dies ein wichtiges Thema sein.
Dieser Debatte möchte sich die bvmd nicht verschließen, sondern will sie mitgestalten. Da wir wahrscheinlich in einem Workshop kein komplett neues, konsensfähiges Gesundheitssystem werden ausarbeiten können, möchten wir uns mehr mit den für uns wichtigen Rahmenbedingungen und Werten eines solchen Systems beschäftigen.
Auch daraus kann eventuell ein offizielles bvmd-Positionspapier entstehen.

Bei Rückfragen stehen wir euch gerne über nohp@bvmd.de zur Verfügung.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Mit allerbesten Grüßen von eurer AG Gesundheitspolitik!


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BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 13:02
  

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Registriert: Do 17. Jun 2010, 19:39
Beiträge: 69
Liebe Gesundheitspolitiker,
Liebe Interessierte,

unser AG-Wochenende hat jetzt endlich ein endgültiges Zuhause und ein endgültiges Datum bekommen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Namen der gesamten AG-Leitung für das erneute Verschieben und die etwaige Verwirrung entschuldigen.

Das Wochenende wird nun defintiv vom 20. bis 22. April in Göttingen statt finden und zwar mit Unterstützung und in Kooperation mit den Austauschlern, die parallel ihr LEO-Wochenende veranstalten!
Dementsprechend werden Essen, Social Programme (Party) und Übernachtung gemeinsam mit den LEO's aus ganz Deutschland und der AGX statt finden.

Die Anmeldemaske findet ihr unter: https://docs.google.com/spreadsheet/vie ... UURSdUE6MQ

Die maximale Teilnahmegebühr wird bei 20 Euro liegen.

Inhaltlich wollen wir uns mit zwei Themenkomplexen beschäftigen:

Der erste und größte Themenkomplex wird sich der Weiterentwicklung des Arztberufes, vor allem in Bezug auf andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen widmen.
Insbesondere die zunehmende Akademisierung der Gesundheitsberufe, die Veränderung der jeweiligen Aufgabenbereiche (teilweise unter dem Druck des Ärztemangels) und die sinnvolle Gestaltung der Arbeitsbedingungen in Krankenhaus und Praxis in diesem Hinblick werden Themen sein. Auch mit der viel diskutierten Streitfrage "Delegation vs. Substitution" ärztlicher Aufgaben werden wir uns beschäftigen; also mit der Frage, ob es Aufgabenkomplexe gibt, die vielleicht komplett aus der Zuständigkeit des Arztes an andere Berufsgruppen übertragen werden können.
Gleichzeitig steigt der Druck von Seiten der EU mit dem EQR (Europäischen Qualitätsrahmen), der vorsieht, dass der Zugang zu vielen Gesundheitsberufen nur mit Abitur möglich sein soll.

Der Wissenschaftsrat wird sein Votum zu diesem Thema noch in diesem Jahr vorlegen und auch die Ärztekammern laufen sich schon mit Stellungnahmen heiß. Darüber hinaus gibt es dazu richtungsweisende Beschlüsse der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen (Gemeinsamer Bundesausschuss). Das Thema ist also hochaktuell und sehr gefragt.
Ziel ist also eine Studierenden-Position für die nächste Mitgliederversammlung in Lübeck zu erarbeiten, um die Meinung der zukünftigen Ärzte hier zu vertreten.

Der zweite, kleinere Themenkomplex soll als Vorbereitung auf die in den nächsten Monaten und Jahren immer prominenter werdende Diskussion zur zukünftigen Finanzierung unseres Gesundheitssystems dienen.
Spätestens mit der nächsten Regierung wird von fast allen Akteuren im Gesundheitswesen mit einer fundamentalen Veränderung in der Struktur unserers Krankenversicherungssystems im Bezug auf PKV, GKV und Bürgerversicherung gerechnet. Auch auf dem nächsten Ärztetag in Nürnberg wird dies ein wichtiges Thema sein.
Dieser Debatte möchte sich die bvmd nicht verschließen, sondern will sie mitgestalten. Da wir wahrscheinlich in einem Workshop kein komplett neues, konsensfähiges Gesundheitssystem werden ausarbeiten können, möchten wir uns mehr mit den für uns wichtigen Rahmenbedingungen und Werten eines solchen Systems beschäftigen.
Auch daraus kann eventuell ein offizielles bvmd-Positionspapier entstehen.

Eine vorläufige Agenda findet ihr im Anhang.

Über zahlreiche Anmeldungen würden wir uns sehr freuen! Bei Fragen stehen wir euch gerne unter nohp@bvmd.de zur Verfügung.


Mit besten Grüßen,

Julia, Bahman und Christian


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